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Die Entstehungsgeschichte von CAPiTA Snowboards

In dem ca. 15 Minuten langen Filmchen gibt es Einblicke in die Entstehungsgeschichte von CAPiTA Snowboards.

Am besten wird der Inhalt wohl durch die kurze Zusammenfassung von MBM beschrieben:

Im Jahr 2000 geboren um den Sport ein bisschen umzukrempeln und etwas Neues zu bieten, hat CAPiTA schnell so einige Pro Rider an Board geholt und ihre Decks mit hohem Wiedererkennungswert weltweit verkauft. Es war nicht immer ein leichtes Spiel, aber CAPiTA hat sich erfolgreich durch Spätschichten, schlaflose Nächte und Flirtereien mit dem Bankrott gekämpft.

Nehmt Euch die Zeit und schaut mal rein, es lohnt sich wirklich!

 

CAPiTA: 15 Years in 14 Minutes from CAPiTA Snowboards on Vimeo.

betterpark opening

Saisonzwischenstand

Nachdem es eine längere Zeit etwas ruhiger war werde ich im Folgenden mal kurz vom Verlauf meiner aktuellen Snowboardsaison berichten.

Vorwinter – Parkopenings, Blue Birds und Eisplatten

Anfang Oktober ging es los in die Berge. Da die nahegelegenen Skigebiete nat√ľrlich zu dieser Zeit weder Schnee noch sonst irgendeinen Skibetrieb haben bleibt einem nur der Weg zu den Gletschern in Tirol √ľbrig. Das ist allerdings garnicht so schlimm, da zu dieser Zeit die Parkopenings vom Betterpark Hintertux und Stubai Zoo stattfinden und diese meistens ein rechte Gaudi sind.

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W√§hrend bei Betterpark Opening das bombastische Wetter noch mit halbwegs brauchbaren Pistenbedingungen und gen√ľgend Schnee f√ľr einen ansehnlichen Park gekr√∂nt wurden hatten die Shaper in Stubai einen schweren Stand. Kurzer Hand wurde das Opening dann auch stark verkleinert und statt des eigentlich Parks ein kleines Jibsetup am Gamsgarten aufgebaut.

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Die Bedingungen waren auch wirklich eine Katastrophe. Wir hatten vor das ganze Wochenende in Stubai zu verbringen, haben uns dann aber kurzfristig umentschlossen und den Sonntag in Hintertux verbracht.

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Egal, dank Snowcard Tirol und wiederum einem superben Wetter war am Samstag Liegestuhlschwung und Railcontest schauen angesagt. Im November standen dann noch ein paar Tage cruisen in Hintertux und Stubai auf dem Plan, welche alle durchweg von gutem Wetter geprägt waren.

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Winter РLieß auf sich warten

Der Dezember bracht im Gro√üen und Ganzen eigentlich nur schlechteres Wetter und erstmal nicht wirklich viel Schnee. W√§hrend ich Anfang Dezember noch gutes Wetter bei der skischulinternen Snowboardlehrerfortbildung genie√üen konnte waren die restlichen Tage eher so m√§h. Doch dann kam Weihnachten und damit der erste richtige Schneeeinbruch. Ein Traum in wei√ü und die ersten geilen Powdertage in Stubai. Leider war dieser Traum nur von kurzer Dauer und das m√§√üig gute Wetter haben mich den Januar etwas ruhiger angehen lassen. Ein super Tag in Hochf√ľgen, Steinplatte und Fieberbrunn waren meine ganze Ausbeute.

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Ausblick – Schau mer mal, dann seng ma scho

Der Schnee ist da und sieht auch nicht so aus als ob er gleich wieder verschwindet. Das Wetter bietet im Moment auch ein bisschen mehr. das heißt einer langen und geilen Saison steht eigentlich nichts im Wege.



park opening

Es ist angerichtet!

Endlich geht es los. Seit heute gilt die Tirol Snowcard und am Freitag gibt es wieder ein fettes Park Opening in Hintertux. Der Park sieht absolut bombastisch aus und das Wetter soll auch super werden.

Park Hintertux

Es kann also nur ein geiles Wochenende werden und ich es kann es kaum erwarten. Zur EInstimmung gibt es hier nochmal den Trailer zum Opening. Auf eine gute, schneereiche und verletzungsfreie Saison!

movie reel

Winter is coming

Das merkt man nicht nur daran, dass man endlich wieder mit einem Beanie rumrennen kann sondern auch an der zunehmenden Zahl Schneevideos der Pros die durchs Internet schwappen.
Eines davon ist von dem von mir hoch geschätzten Seb Toots, welcher mal eben einen Park in Australien zerlegt und dabei unheimlich viel Bock auf Snowboarden macht. Film ab!

Seb Toots Riding in Australia from Seb Toots on Vimeo.

Switch vs. Fakie

Ich habe letztens ein bisschen √ľber die Verwendung der Ausdr√ľcke <<Switch>> und <<Fakie>> im Snowboarden sinniert und bin dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass da etwas nicht passt.

Doch erstmal von Anfang an: Die Begriffe kommen, soweit ich wei√ü aus dem Skateboarden und beschreiben verschiedene Varianten von Fahrtrichtung und Fu√üstellung. Das bedeutet, dass beim Fakie-fahren die Fu√üstellung nicht ver√§ndert wird sondern nur die Fahrtrichtung. Beim Switch-fahren hingegen, wird die Fu√üstellung dahingehend ge√§ndert, dass nun ein Goofy-Fahrer regular auf dem Brett steht. In beiden F√§llen f√§hrt der Fahrer nun r√ľckw√§rts, jedoch mit verschiedenen Fu√üstellungen.

M√∂chte man das Ganze nun auf das Snowboarden √ľbertragen, stellt man schnell fest, dass es wohl schwerlich M√∂glich ist die Fu√üstellung w√§hrend dem Fahren mal schnell zu √§ndern. Das w√ľrde f√ľr mich nun im Umkehrschluss bedeuten, dass man auf dem Snowboard r√ľckw√§rts nicht Switch sondern Fakie f√§hrt. W√ľrde der Goofy-Fahrer hingegen auf ein Brett, welches f√ľr einen Regular-Fahrer eingestellt ist steigen, w√ľrde er Switch fahren.

Ich gebe zu in Zeiten von bidirektionalen Shapes und Twintips ist das ziemliche Haarspalterei und in gewisser Weise auch vollkommen irrelevant. Trotzdem wollte ich den Gedanken nur mal kurz loswerden.

snowboardcross

Die Messe ist gelesen

Eine √ľberaus geile Snowboardcross-Saison ist vor ein paar Wochen in La Molina zu Ende gegangen. Speziell die deutschen Fahrer Paul Berg und Konstantin Schad konnten zeigen was sie drauf haben und uns mit mehreren Erfolgen verw√∂hnen. Allen voran nat√ľrlich der √ľberragende Sieg von Paul im letzten Weltcup in La Molina. Dieser Sieg hatte auch noch den netten Nebeneffekt, das Paul sich im Gesamtweltcup von Platz 12 auf Platz 2 vorgeschoben hat.

Paul Berg (rote Bib) bei seinem Weltcup Sieg in La Molina (Quelle: FIS)

Konsti, welcher sich noch Chancen auf eine gute Platzierung im Gesagmtweltcup ausgerechnet hat, konnte leider im La Molina nichts erreichen und rutschte durch seinen 8. Platz auf Platz 5 ab. Nat√ľrlich immer noch eine super Platzierung, aber ich glaube er hatte sich mehr erhofft. Gewonnen hat den GEsamtweltcup Omar Visintin aus Italien.
Bei den Frauen hat Dominique Maltais sowohl den letzten Weltcup als auch den Gesamtweltcup souverän gewonnen. Luca Berg ist hat bei dem letzten Rennen auf den Start verzichtet im gesamten aber auch eine gute Saison abgeliefert und gezeigt, dass die nächsten Jahre mit ihr zu rechnen ist.

Auch wenn es diese Saison noch nicht ganz f√ľr den gro√üen Wurf gereicht hat und Olympia eher ungl√ľcklich verlaufen ist hat es super viel Spa√ü gemacht mitzufiebern und ich freue mich schon auf die n√§chste Saison. Aus pers√∂nlichen Gr√ľnden auch speziell auf die R√ľckker von Maxi Stark nach seiner langen Verletzungspause.