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„Warum und blauer Pimmel“ in KitzbĂŒhel

Autokorrektur und kalte Finger machen es möglich. Ich war mit meinem Kumpel Moritz am 4.12.2013 bei strahlend blauem Himmel mal wieder in KitzbĂŒhel unterwegs. Bereits zum zweiten mal in dieser Saison und wir wurden nicht enttĂ€uscht. Startpunkt war die Talstation der Fleckalmbahn, welche uns in den bereits geöffneten Teil des Skigebiets brachte.

Das Angebot an geöffneten Liften und Pisten ist bedingt durch die Schneemenge und die geringere Nachfrage noch recht ĂŒberschaubar, aber es lĂ€sst sich problemlos zwischen Hahnenkamm, wo auch die Talabfahrt schon möglich ist, und Fleckalmbahn hin- und herpendeln, wodurch genĂŒgend Abwechslung gegeben war. Auf dem Gegenhang hat bereits ein Sessellift den Betrieb aufgenommen, somit war die Abfahrt vom Steinbergkogel in die Senke Richtung Ehrenbachhöhe auch geöffnet.

Die SchneeverhĂ€ltnisse waren durch das warme Wetter und die Sonneneinstrahlung sehr unterschiedlich. Der Neuschnee vom vergangenen Wochenende ist weitestgehend zusammengefallen und bildet durch die kalten Temperaturen in der Nacht jetzt eine feste Grundlage. Auf den eher sĂŒdlich ausgerichteten HĂ€ngen war der Schnee weich und griffig, wurde gegen Nachmittag aber teilweise recht nass. Aber im Gesamten kann man sich fĂŒr Anfang Dezember absolut nicht beschweren.

Wie zu dieser Zeit zu erwarten ĂŒblich, waren die Pisten weitestgehend leer, auch wenn mehr Leute das schöne Wetter genutzt haben als ich erwartet hatte. Wenn man den Nummernschildern am Parkplatz trauen darf, waren das auch nicht nur Locals sondern auch einige Wintersportler aus dem Bereich MĂŒnchen und Rosenheim, was fĂŒr einen Mittwoch außerhalb der Ferienzeit in der Vorsaison doch eher ungewöhnlich ist. Aber vielleicht kommen mittlerweile mehr Leute auf den Geschmack vor Weihnachten schon ein paar Ski- oder Snowboardtage in den Bergen zu verbringen bevor der Massenansturm los geht. In diesem Fall war das aber nicht weiter störend, da es sich zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise auf der Piste bemerkbar gemacht hat. Interessant war lediglich ein PĂ€rchen auf Skiern, komplett in Bogner-Montur, welches verzweifelt am oberen Ende der <<Diretissima>> (Piste #38) stand und keinen sehr glĂŒcklichen Eindruck machten. 😀  Zur Erinnerung, die Piste hat ca. 70% GefĂ€lle.

Ansonsten bliebt nicht viel zu sagen, das Essen im HahnenkammstĂŒberl war wieder sau guad und die Photos sprechen fĂŒr sich.