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movie reel

Winter is coming

Das merkt man nicht nur daran, dass man endlich wieder mit einem Beanie rumrennen kann sondern auch an der zunehmenden Zahl Schneevideos der Pros die durchs Internet schwappen.
Eines davon ist von dem von mir hoch geschätzten Seb Toots, welcher mal eben einen Park in Australien zerlegt und dabei unheimlich viel Bock auf Snowboarden macht. Film ab!

Seb Toots Riding in Australia from Seb Toots on Vimeo.

Switch vs. Fakie

Ich habe letztens ein bisschen √ľber die Verwendung der Ausdr√ľcke <<Switch>> und <<Fakie>> im Snowboarden sinniert und bin dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass da etwas nicht passt.

Doch erstmal von Anfang an: Die Begriffe kommen, soweit ich wei√ü aus dem Skateboarden und beschreiben verschiedene Varianten von Fahrtrichtung und Fu√üstellung. Das bedeutet, dass beim Fakie-fahren die Fu√üstellung nicht ver√§ndert wird sondern nur die Fahrtrichtung. Beim Switch-fahren hingegen, wird die Fu√üstellung dahingehend ge√§ndert, dass nun ein Goofy-Fahrer regular auf dem Brett steht. In beiden F√§llen f√§hrt der Fahrer nun r√ľckw√§rts, jedoch mit verschiedenen Fu√üstellungen.

M√∂chte man das Ganze nun auf das Snowboarden √ľbertragen, stellt man schnell fest, dass es wohl schwerlich M√∂glich ist die Fu√üstellung w√§hrend dem Fahren mal schnell zu √§ndern. Das w√ľrde f√ľr mich nun im Umkehrschluss bedeuten, dass man auf dem Snowboard r√ľckw√§rts nicht Switch sondern Fakie f√§hrt. W√ľrde der Goofy-Fahrer hingegen auf ein Brett, welches f√ľr einen Regular-Fahrer eingestellt ist steigen, w√ľrde er Switch fahren.

Ich gebe zu in Zeiten von bidirektionalen Shapes und Twintips ist das ziemliche Haarspalterei und in gewisser Weise auch vollkommen irrelevant. Trotzdem wollte ich den Gedanken nur mal kurz loswerden.

Tech Crew

Tech Crew Season 2013/2014 Edit

W√§hrend jeden Tag massig Videos von bekannten Pros auf allen erdenklichen Plattformen gepostet werden mit Tricks die f√ľr den Otto Normalboarder vermutlich gr√∂√ütenteils unerreichbar bleiben gibt es aber auch noch Boarder wie Dich und Mich, welche auch an jedem Tag im Schnee versuchen neue Tricks zu lernen und das Repertoir zu erweitern. Filmt man das ganze dann noch und steckt ein bisschen Zeit in das Editing kommt ein Filmchen dabei raus, welches vielleicht nicht ganz so spektakul√§r ist wie ein neues „Game of In your Face“ von Torstein Horgmo aber trotzdem ganz gut unterh√§lt. Und einen Blick haben sich die Jungs alle mal verdient. Support the Underground!

Spin2Win vs. Style

Quo Vadis Competitive Snowboarding? Die im Titel gestellte Frage wird vermutlich schon diskutiert seit es Competitive Freestyle Snowboarding gibt. Immer h√∂her, schneller, weiter oder doch mal einen Gang zur√ľck und daf√ľr mit massig Style? Der Grund warum ich dieses Thema aufgreife ist folgendes Video, welches nach dem X Games Big Air entstanden ist. Darin gibt Halldor Helgason relativ direkt seine Meinung zu dem Thema kund.


X Games Aspen 2014 – Big Air from Snowboarder Magazine on Vimeo.

Wer das Video gesehen hat wird gemerkt haben, dass Halldor nicht sonderlich angetan ist von der Entwicklung und das ganze als „disgusting“ bezeichnet. Kurze Zeit sp√§ter wir in dem Video, von einer mir unbekannten Person eine Art Rechtfertigung geliefert mit der Aussage, dass die Zuschauen genau das sehen wollen. Ist das denn so? Wenn ich mir die Zuschauer bei der Freestyle.ch Z√ľrich Style Session anschaue, sehen diese alles andere als gelangweilt aus und die bis zum Maximum getweakten Methods und langsam gedrehten Rotationen sind an Style wohl kaum zu √ľberbieten.

Warum dann nicht alles beim Alten belassen und eine maximale Rotation von 720¬į zulassen? Die einfachste Antwort auf diese Frage ist vermutlich:“Weil es sonst nicht weiter geht!“. Ohne den Willen der Rider bei dem n√§chsten Contest noch h√∂here, weitere, schnellere Tricks zu zeigen um zu gewinnen, w√ľrde der Sport, zumindest im Freestyle, wahrscheinlich recht bald auf der Stelle treten. Und ich gebe zu, als vor 2 Jahren das erste mal bei den X Games das Triple Cork Massaker er√∂ffnet wurde war ich auch total fasziniert und wurde von dem Hype angesteckt. Wer sagt denn auch, dass es nur das Eine oder das Andere geben kann/darf?

Daher denke ich, dass beide Contest Varianten ihre Daseinsberechtigung haben und die Style Sessions vielleicht noch √∂fters zum Zuge kommen sollten. Damit w√ľrden dann sowohl alle Zuschauen als auch alle Rider zufriedengestellt werden und jeder kann den f√ľr sich interessanten Contest rauspicken.