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Dies und Jenes

W√§hrend ich es mir in den letzten beiden Wochen gr√∂√ütenteils auf der Couch bequem gemacht habe, hat sich die Welt nat√ľrlich trotzdem weiter gedreht und mir sind ein paar Dinge im Kopf geblieben, welche ich hier kurz anschneiden m√∂chte.

Olympiaqualifikation der Snowboardcrosser

Kurz vor Weihnachten fand noch einmal ein SBX Weltcup in Lake Louise statt. Da ich selber auf der Piste unterwegs war konnte ich das Geschehen nicht live verfolgen, war aber sehr freudig √ľberrascht als ich am Abend auf der FIS-Homepage die Ergebnisse begutachtet habe. Konstantin Schad f√§hrt auf den zweiten Platz, Paul und Luca Berg werden ¬†F√ľnfter bzw. Achte und haben damit die nationale Olympiaqualifikationsnorm (Was ein Wort…) erf√ľllt. *Thumbs up!

sbx wc podium lake louise

Men’s podium at SBX World Cup Lake Louise with Schad in second, Hughes in first and Deibold in third – Arden Shibley / @SnarePhoto

Fehlen jetzt nur noch David Speiser und Andreas Fischle und dann w√§re das schonmal gekl√§rt. Ein paar M√∂glichkeiten haben die Beiden ja noch unter anderem am 10 und 11. in¬†Vallnord-Arcal√≠s (AND). Also „Auf gehts!“.

Wetter scheiße, Schnee scheiße, zuviele Menschen

Diese Beschreibung trifft das Snowboarden in diesen Weihnachtsferien ganz gut. Bis zum 23.12 kann man noch wunderbar Fahren gehen, auch in den n√§herliegenden Gebieten, aber nach Weihnachten ist es nur noch eine Katastrophe. Ich war am 23.12 in Kitzb√ľhel – traumhaft – und am 29 und 30.12 auf der Steinplatte – meh… Wie auch im letzten Jahr hat es so gut wie nicht mehr geschneit seit November, das Wetter war zumindest am 29 eher bescheiden und man schiebt sich mit gef√ľhlten Dr√∂lfzig Millionen anderen Menschen die Piste runter. F√ľr mich als Student stelle ich damit wiederholt fest, dass es sich einfach nicht lohnt w√§hrend der Ferienzeit Snowboarden zu gehen und ich mir das Geld und die Energie lieber f√ľr die Zeit danach aufhebe. Immerhin war am 30.12 das Wetter mal Bombe und hat somit noch einen recht vers√∂hnlichen Jahresabschluss geboten.

„Warum und blauer Pimmel“ in Kitzb√ľhel

Autokorrektur und kalte Finger machen es m√∂glich. Ich war mit meinem Kumpel Moritz am 4.12.2013 bei strahlend blauem Himmel mal wieder in Kitzb√ľhel unterwegs. Bereits zum zweiten mal in dieser Saison und wir wurden nicht entt√§uscht. Startpunkt war die Talstation der Fleckalmbahn, welche uns in den bereits ge√∂ffneten Teil des Skigebiets brachte.

Das Angebot an ge√∂ffneten Liften und Pisten ist bedingt durch die Schneemenge und die geringere Nachfrage noch recht √ľberschaubar, aber es l√§sst sich problemlos zwischen Hahnenkamm, wo auch die Talabfahrt schon m√∂glich ist, und Fleckalmbahn hin- und herpendeln, wodurch gen√ľgend Abwechslung gegeben war. Auf dem Gegenhang hat bereits ein Sessellift den Betrieb aufgenommen, somit war die Abfahrt vom Steinbergkogel in die Senke Richtung Ehrenbachh√∂he auch ge√∂ffnet.

Die Schneeverh√§ltnisse waren durch das warme Wetter und die Sonneneinstrahlung sehr unterschiedlich. Der Neuschnee vom vergangenen Wochenende ist weitestgehend zusammengefallen und bildet durch die kalten Temperaturen in der Nacht jetzt eine feste Grundlage. Auf den eher s√ľdlich ausgerichteten H√§ngen war der Schnee weich und griffig, wurde gegen Nachmittag aber teilweise recht nass. Aber im Gesamten kann man sich f√ľr Anfang Dezember absolut nicht beschweren.

Wie zu dieser Zeit zu erwarten √ľblich, waren die Pisten weitestgehend leer, auch wenn mehr Leute das sch√∂ne Wetter genutzt haben als ich erwartet hatte. Wenn man den Nummernschildern am Parkplatz trauen darf, waren das auch nicht nur Locals sondern auch einige Wintersportler aus dem Bereich M√ľnchen und Rosenheim, was f√ľr einen Mittwoch au√üerhalb der Ferienzeit in der Vorsaison doch eher ungew√∂hnlich ist. Aber vielleicht kommen mittlerweile mehr Leute auf den Geschmack vor Weihnachten schon ein paar Ski- oder Snowboardtage in den Bergen zu verbringen bevor der Massenansturm los geht. In diesem Fall war das aber nicht weiter st√∂rend, da es sich zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise auf der Piste bemerkbar gemacht hat. Interessant war lediglich ein P√§rchen auf Skiern, komplett in Bogner-Montur, welches verzweifelt am oberen Ende der <<Diretissima>> (Piste #38) stand und keinen sehr gl√ľcklichen Eindruck machten. ūüėÄ ¬†Zur Erinnerung, die Piste hat ca. 70% Gef√§lle.

Ansonsten bliebt nicht viel zu sagen, das Essen im Hahnenkammst√ľberl war wieder sau guad und die Photos¬†sprechen f√ľr sich.